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Rauchmelder: Auf welche Siegel ist zu achten?

  • Foto: Rauchmelder Lebensretter/Urban Ruths

    Foto: Rauchmelder Lebensretter/Urban Ruths

Prüfsiegel sollen Verbrauchern beim Kauf von Rauchmeldern als Entscheidungshilfe dienen. Doch was verbirgt sich genau hinter Abkürzungen wie »CE« oder »Q«? Die Initiative »Rauchmelder retten Leben« klärt auf. »Der Bundesgerichtshof (BGH) hat schon vor einem Jahr festgelegt, dass Unternehmen, die mit einem Güte-, Qualitäts- oder Prüfzeichen gegenüber Verbrauchern werben, diese auch inhaltlich erklären müssen. Dennoch fehlen solche Erläuterungen auf den Verpackungen leider häufig«, meint Christian Rudolph, Vorsitzender der Initiative und ergänzt: »Außerdem sind Verbraucher oft unsicher, auf welche Zeichen sie achten sollen. Dabei gibt es das seit Langem etablierte ›Q‹ als Qualitätszeichen, das qualitativ hochwertige Rauchmelder kennzeichnet. Melder mit diesem Zeichen weisen automatisch das CE-Zeichen und die DIN EN 14604 aus. Insbesondere bei großen Ausschreibungen und von den Feuerwehren wird regelmäßig das ›Q‹ gefordert.« Die strengen, von etablierten Prüfinstituten in Deutschland entwickelten Prüfkriterien, stellen sicher, dass Fehlalarme reduziert werden und die Geräte stabil gegen äußere Einwirkungen sind. Weitere Voraussetzung ist eine fest eingebaute Batterie mit mindestens zehn Jahren Lebensdauer.

 ◼ Die DIN EN 14604: Diese europäische Produktnorm legt die Mindestanforderungen für Rauchmelder fest und ist Grundlage für die CE-Kennzeichnung.

 ◼ Das CE-Zeichen: Grundlage ist die Prüfung nach DIN EN 14604. Seit 2008 dürfen nur noch Rauchmelder mit CE-Kennzeichnung inkl. Zertifikatsnummer und der Angabe »EN 14604« im europäischen Raum verkauft werden. Allerdings beinhaltet die CE-Kennzeichnung keine qualitative Aussage, sondern legt einen gemeinsamen Mindeststandard fest. 

Infos: www.qualitaetsrauchmelder.de 
www.vfdb.de
www.bvbf-brandschutzde (Bundesverband Branschutz-Fachbetriebe e. V.)