Startseite Ratgeber Sicherheit Automation: Ein Tippen auf das Smartphone genügt

Ratgeber - Sicherheit

Von unterwegs das gekippte Fenster schließen

Automation: Ein Tippen auf das Smartphone genügt

  • Sesam schließe dich: Selbstverständlich können Rollläden abends auch per Smartphone vom Büro aus heruntergefahren werden. Pech für den Dunkelmann. Foto: VFF

    Sesam schließe dich: Selbstverständlich können Rollläden abends auch per Smartphone vom Büro aus heruntergefahren werden. Pech für den Dunkelmann....

Einbrecher haben gerade in den dunklen Monaten Hochkonjunktur. Neben sicheren Fenstern und Türen erschwert ihnen eine moderne Automation das zerstörerische Handwerk.

 Bei gesicherten Fenstern und Türen ist in Sachen Einbruchschutz noch lange nicht Schluss. Eine passende Automation kann zusätzlich helfen, Langfinger von ihrer »Arbeit« abzuhalten. Das gilt besonders für Gelegenheitstäter. Der Klassiker: Auf der Fahrt zur Arbeit oder in den Urlaub fällt einem das »auf Kipp« gestellte Fenster im Obergeschoss wieder ein. »Hier hilft zum Beispiel ein kurzes Tippen auf das Smartphone oder ein Befehl über den Tablet-PC und der potenzielle Einbrecher steht vor verschlossenen Fenstern«, so Ulrich Tschorn, Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF). Dazu kommen Systeme, die das korrekt verschlossene Haus zum Beispiel über eine Alarmmeldung bei gewaltsamem Öffnen des Fensters, bei Glasbruch oder bei Bewegung im Haus schützen.

Anwesenheit simulieren:

»Mittels moderner Anwesenheitssimulationen können zusätzlich die Lampen im Haus ein- und ausgestellt und die Rollläden herauf- und heruntergefahren werden. Für mehr Sicherheit an der Haustür sorgen zudem moderne Zutrittssysteme inklusive Audio- und Videoüberwachung, wobei die Tür mittels Fingerprint-System, Schlüsselschalter, Transponder, Zahlenschloss oder Zutrittskarte bedient werden kann«, erklärt der VFF-Geschäftsführer. Das Kamerabild könne beispielsweise über einen Bildschirm an der Wand betrachtet werden oder es werde direkt auf das Handy übertragen. »Das bringt einen echten Sicherheitsgewinn«, so Tschorn. Für das nächtliche Lüften wiederum seien vergitterte Fenster, Fenster mit einbruchhemmender Falz- beziehungsweise Spaltlüftung oder weiter oben im Haus liegende Fenster am besten geeignet.

Beratung muss sein:

Fachbetriebe oder die kriminalpolizeilichen Präventionsstellen sind auf dem aktuellen Stand der Dinge und beraten gerne zum Thema Automation und Smart-Home. Denn bei allem Komfort darf nicht vergessen werden, dass die Vernetzung auch Angriffsfläche für Cyberattacken, also für Hacker bietet. Die Systeme müssen also absolut sicher und dürfen »vor der Haustüre« nicht auslesbar sein. 

Info: www.window.de; www.nicht-bei-mir.de