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Ratgeber - Sicherheit

Elektronische Sicherung: Wenn die Zeit zum unentdeckten Einstieg fehlt

Alarmanlage, Kamera und Co.

  • NBM Infografik Alarmanlagen

    NBM Infografik Alarmanlagen

Einbrecher dringen immer häufiger in Wohnungen ein. Dass sie dabei nicht unentdeckt bleiben, ist Aufgabe von elektronischer Einbruchsicherung wie Alarmanlagen, Bewegungsmeldern und Kameras. Die Sicherheitstechnik wirkt, wie die Zahl der erfolglosen Einbruchsversuche zeigt: Knapp 40 Prozent scheiterten an mechanischen und elektronischen Sicherungssystemen. Alarmanlagen sind dabei eine bewährte Methode, um Einbrüchen entgegenzuwirken. Sie haben den Vorteil, dass sie dem Einbrecher die Zeit nehmen, am Haus oder der Wohnung unentdeckt aktiv zu werden. »Schreck« für alle: Alarmanlagen schrecken Einbrecher akustisch und optisch ab und reagieren direkt auf unerwünschte Eindringlinge. Kommt der Täter nicht innerhalb von zwei bis fünf Minuten in das Gebäude, bricht er den Einbruch in der Regel ab.

 

Durch den Alarm wird der Einbrecher aufgeschreckt und anwesende Bewohner werden aufmerksam gemacht. Zudem wird mit der Auslösung eines »stillen Alarms« an einen Sicherheitsdienst bei etwa der Hälfte aller so verhinderten Einbrüche der Täter gefasst. »Wir wollen mit Hilfe von elektronischen Einbruchmeldeanlagen erreichen, dass die Täter verstärkt gefasst und gestoppt werden«, sagt Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz »Nicht bei mir!«, einem Zusammenschluss von Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei. Jederzeit erweiterbar: Dazu eignen sich besonders auch Funk-Alarmanlagen: Sie funktionieren kabellos, sind gegen Manipulation geschützt und schnell installiert. FunkAlarmanlagen sind zudem flexibel und können jederzeit um zusätzliche Melder erweitert werden, was ideal für Bestandsbauten und bei Modernisierung ist. Digitalisierung bietet Komfort: Smartphones und Tablet-PCs erleichtern nicht nur unseren Alltag sondern lassen sich auch zum Schutz von Häusern und Wohnungen gegen Einbrecher einbinden.

 

Alarmanlagen können in das vernetzte Haus (»Smart Home«) integriert und somit wie der Rest der Wohnung bequem unterwegs kontrolliert werden. Der Bewohner bleibt dabei immer im Bilde: Einen ausgelösten Alarm bekommt er jederzeit und unterwegs auf das Smartphone gemeldet, bei einer integrierten Alarmaufschaltung wird ein Sicherheitsdienst informiert, der anschließend Hilfe schickt. Ansonsten kann er weitere einzuleitende Maßnahmen selbst veranlassen. Zudem kann man sich auch bei Abwesenheit jederzeit vergewissern, dass zu Hause alles in Ordnung ist: Aus der Ferne lassen sich Rollläden schließen, die Alarmanlage scharf stellen, Licht an und ausschalten sowie das Bild der Überwachungskamera direkt auf das Smartphone übermitteln. Nur den Fachmann beauftragen: Um die dauerhaft zuverlässige Funktion dieser modernen Technologien zu gewährleisten, empfiehlt es sich für die Planung, Installation und kontinuierliche Wartung einen Sicherheitsfachbetrieb zu beauftragen.