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Rentabel I:  Warum sich gerade jetzt die Installation einer Photovoltaikanlage rechnet

Preise gesunken, Ertrag weiterhin stabil

  • Photoltaikanlagen sind in den vergangenen Monaten um rund fünf Prozent günstiger geworden. Foto: epr/Roto Bauelemente

    Photoltaikanlagen sind in den vergangenen Monaten um rund fünf Prozent günstiger geworden. Foto: epr/Roto Bauelemente

Wer sich 2019 eine Photovoltaik-Anlage zulegt, kann auf höhere Gewinne hoffen. Photovoltaik-Anlagen sind in den vergangenen Monaten um rund fünf Prozent günstiger geworden. Der Ertrag ist stabil geblieben: Zwar ist die Einspeisevergütung gesunken, mehr Gewinn beim Eigenverbrauch wiegt das jedoch wieder auf. Denn viele Stromversorger haben 2019 ihre Preise erhöht – das macht den Eigenverbrauch von Solarstrom lukrativer. Einmal installiert, läuft die Anlage 25 bis 30 Jahre und muss selten überprüft werden.

Derzeit kommt Hausbesitzern der Preisverfall bei Photovoltaik-Anlagen zugute. Die Preise für Solarmodule sind 2018 je nach Technologie um 21 bis 27 Prozent gefallen. Da auf die Module ungefähr ein Drittel der Kosten entfällt, hat sich der durchschnittliche Komplettpreis für Hausdachanlagen bis zehn Kilowatt installierter Leistung in den vergangenen zwölf Monaten um rund fünf Prozent reduziert.

Einspeisevergütung
Wer jetzt in eine Photovoltaik-Anlage investiert, profitiert einerseits von den gesunkenen Modulpreisen und andererseits von der aktuellen Höhe der Einspeisevergütung. Denn eine von zwei Einnahmequellen bei Photovoltaik-Anlagen ist nach wie vor die auf zwanzig Jahre staatlich garantierte Einspeisevergütung für den nicht selbst genutzten Strom. Bei voller Einspeisung in das öffentliche Stromnetz wird bereits eine kleine, aber nennenswerte Rendite erzielt: Fachleute gehen von zwei bis vier Prozent pro Jahr aus. Bei kleinen Anlagen ist sie etwas geringer, bei größeren tendenziell höher. Individuelle Bedingungen wie die Dachausrichtung und Verschattung spielen dabei auch eine Rolle. 
Mit Eigenverbrauch kann man den Betrag steigern. Je nach Verbrauchsprofil sind Renditen von jährlich sechs bis zu acht Prozent möglich.Der Grund: Bei derzeit rund neun bis elf Cent Stromgestehungskosten pro Kilowattstunde für Anlagen zwischen zwei und zehn Kilowatt installierter Leistung (kWp) lässt sich bereits mit der Einspeisung in das Netz ein Gewinn von rund ein bis drei Cent pro Kilowattstunde erzielen.

 
Gewinnsteigerung bei Eigenverbrauch
Wer eigenen Strom selbst verbraucht und dafür keinen Netzstrom kaufen muss, steigert den Gewinn für diesen Stromanteil sogar auf rund 15 Cent pro Kilowattstunde. 
Das bedeutet für Hausbesitzer: Um Gewinne zu erzielen, muss der Solarstrom in den meisten Fällen nicht einmal selbst verbraucht werden. Eigenverbrauch erhöht aber die Rendite. Damit der Anteil des selbst verbrauchten Solarstroms steigt, wird der Stromverbrauch am besten in die Sonnenstunden verlagert. Ein Beispiel ist der Betrieb der Geschirrspülmaschine mittags. Viele Wechselrichter und deren Auswerteplattformen zeigen an, auch per App, wann Stromüberschuss aus der Solaranlage zu erwarten ist und größere Stromverbraucher im Haus angeschaltet werden können. 

Weitere Infos: www.solarcluster-bw.de