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Heizungs-Förderung soll bis 2020 reformiert werden

  • Für die Umwelt: Ab dem Jahr 2020 werden Heizungsanlagen, die nur mit Öl oder Gas betrieben werden, nicht mehr gefördert. Foto: epr/Lichtblick AG

    Für die Umwelt: Ab dem Jahr 2020 werden Heizungsanlagen, die nur mit Öl oder Gas betrieben werden, nicht mehr gefördert. Foto: epr/Lichtblick AG

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat seine neue »Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus erneuerbaren Energien« vorgelegt. Hintergrund ist eine Neuordnung der haushaltsfinanzierten Energieeffizienzförderung. Sie soll gebündelt, adressatengerecht ausgerichtet und inhaltlich stärker an die aktuellen Anforderungen der Energiewende angepasst werden. Beispielsweise sollen Hybridsysteme, die erneuerbare Energien einbeziehen, weiterhin gefördert werden, um den Übergang zu mehr Erneuerbaren im Wärmemarkt zu unterstützen, während das Konzept vorsieht, dass die Förderung von Wärmeerzeugern beziehungsweise Heizungsanlagen, die ausschließlich auf fossilen Energieträgern basieren, in 2019 ausläuft.

Vier Schwerpunkte: Nach dem Konzept der Förderstrategie werden die Förderangebote schrittweise bis zum Jahr 2020 reformiert. Zudem werden vier klare Förderschwerpunkte gebildet: Energieberatung, energieeffiziente Gebäude und Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe sowie Wärmeinfrastruktur. Alle Förderangebote werden als modular aufeinander aufbauende Bausteine in diesen vier Förderschwerpunkten gebündelt. Das hat zur Konsequenz, dass bestehende Förderangebote zusammengefasst werden. So werden die zwei großen Förderprogramme im Gebäudebereich – das »CO2-Gebäudesanierungsprogramm« und das »Marktanreizprogramm« für erneuerbare Energien im Wärmemarkt« (Kfw und BAFA) – zur Fördersäule »Energieeffiziente Gebäude« zusammengefasst. Dafür soll ein sogenannter One-Stop-Shop eingerichtet werden, damit geeignete Förderangebote leichter gefunden werden und der Zugang zur Förderung erleichtert wird. Der Shop soll alle relevanten Informationen enthalten und Bürger sowie Unternehmen Schritt für Schritt von der Erstinformation über das Energiesparen bis zur Umsetzung einer Fördermaßnahme begleiten.

Quelle: Gebäudeenergieberater.de; www.geb-info.de