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Eine Tankstelle für zu Hause

  • Für etwa 150 Kilometer tankt ein E-Mobil zwei bis sechs Stunden an der Wallbox. Foto: Sonnen GmbH/BHW Bausparkasse

    Für etwa 150 Kilometer tankt ein E-Mobil zwei bis sechs Stunden an der Wallbox. Foto: Sonnen GmbH/BHW Bausparkasse

Rund 83 200 Elektroautos fahren auf Deutschlands Straßen. Bis 2030 soll jedes vierte Auto in der EU elektrisch betrieben sein. Doch es fehlen gut erreichbare Ladestationen. Wer ein Haus baut, kann eine Ladestation einplanen. Modernisierer rüsten einfach nach. Dafür werden Stromleitungen zum Parkplatz vor dem Haus, in der Garage oder im Carport gelegt.
»Zusätzlich benötigt man eine spezielle Ladestation, eine sogenannte Wallbox, und weitere elektrische Komponenten. Eine normale Steckdose eignet sich nur bedingt fürs Laden von E-Autos, weil die Ladezeit sehr lange ist«, erklärt Thomas Mau von der BHW-Bausparkasse. Schneller geht es mit einer Wallbox. Diese kleine Schnell-Ladestation wird an einer Wand oder Säule angebracht und kostet zwischen 600 und 2000 Euro. Die Installation müssen Fachleute durchführen (etwa 1000 Euro).
Welche Ladestation passt, hängt vom Akku des E-Autos und der Elektroinstallation am Haus ab. Vielseitig kompatibel ist eine universelle 11-kW-Wallbox mit installiertem Kabel. Die Ladestation sollte auf jeden Fall einen FI-Schutzschalter besitzen, der Stromschläge verhindert. Zwei bis sechs Stunden tankt ein Elektroauto Strom an einer Wallbox: Das reicht für etwa 150 Kilometer. »Derzeit wird diskutiert, ob es einen Rechtsanspruch auf eine eigene Ladesäule am heimischen Parkplatz geben sollte«, sagt Thomas Mau. Das würde es Bewohnern von Mehrfamilienhäusern deutlich erleichtern, die Genehmigung für eine Ladestation am eigenen Stellplatz zu erhalten. Sauberer Strom: Elektroautos schaffen nur dann ein gutes Klima, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Daher sollte man sich auch eine Photovoltaikanlage zulegen.