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Eigentümer kennen oft die Mängel ihres Hauses nicht

  • Niemand kann unter Putz, Ziegel und Verkleidungen schauen und oft kennt der Hausbesitzer die Mängel der eigenen Immobilie nicht. Foto: pixabay

    Niemand kann unter Putz, Ziegel und Verkleidungen schauen und oft kennt der Hausbesitzer die Mängel der eigenen Immobilie nicht. Foto: pixabay

Wer ein altes Haus kauft, der sieht in der Regel, was er bekommt, zumindest auf den ersten Blick. Viele Details bleiben ihm allerdings zunächst verborgen, so die Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB). Denn niemand kann unter Putz, Ziegel und Verkleidungen schauen. Zur verlässlichen Einschätzung der Bausubstanz brauchen Laien eigentlich Hilfe. Tipps: Nicht generell verlassen sollten sich Kaufinteressenten auf Makler und Eigentümer. Zwar darf ein Verkäufer ihm bekannte Mängel nicht verschweigen. Oft kennt der Besitzer die Mängel im eigenen Haus selbst gar nicht, vor allem, wenn er das Haus geerbt hat und jahrelang selbst gar nicht bewohnt hat. Dann mag er Farbveränderungen an Wänden für reine Schönheitsfehler halten, die beim fälligen Anstrich ohnehin übermalt werden.

Aber gerade Verfärbungen können auch auf Feuchte, Fogging oder Schimmelbefall hinweisen. Deren Sanierung ist notwendig und wird mitunter teuer.
Wer solche Schäden rechtzeitig entdeckt, der kann entweder auf den Kauf der Immobilie verzichten, oder die Kosten der fachgerechten Sanierung versuchen vom Kaufpreis abzuziehen.

Das ist dann Verhandlungssache.