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Ein Platz an der Sonne: Mit einem Wintergarten steigt nicht allein die Wohnqualität

Der Natur ganzjährig nahe sein

  • Wenn der Wintergarten das ganze Jahr genutzt werden soll, muss die thermische Qualität stimmen. Foto: Wintergarten Fachverband e. V

    Wenn der Wintergarten das ganze Jahr genutzt werden soll, muss die thermische Qualität stimmen. Foto: Wintergarten Fachverband e. V

Seit Jahrzehnten werden in Deutschland jährlich um die 40 000 Wintergärten gebaut – und ein Ende ist nicht abzusehen, so der Bundesverband Wintergarten e. V. Der Grund für die Erfolgsgeschichte ist leicht nachzuvollziehen: Hier wird der Wunsch nach komfortablem Wohnen mit einem Leben nahe der Natur verbunden. Während man gemütlich im warmen Wintergarten sitzt, kann man den Verlauf der Jahreszeiten und die Kapriolen des Wetters unmittelbar erleben. Das deutliche Mehr an Licht wissen alle Generationen zu schätzen.

Interessierte Bauherren sollten genug Zeit für eine gründliche Planungsphase vorsehen. Abhängig von der gewünschten Nutzung und den Gegebenheiten vor Ort – Ausrichtung, vorhandener Platz und mehr – muss der geeignete Glasanbau geplant und Fragen nach Fundament, Verglasung, Beschattung, Klimatisierung, Beheizung und anderen Gewerken geklärt werden.

Bautechnische Voraussetzungen

Nützlich und notwendig ist es, auch technische Details im Werkvertrag festzulegen. Entscheidend aber ist die Funktion. Daraus leitet sich dann ab, ob das Werk gebrauchstauglich ist oder nicht, auch wenn man ein Detail vergessen hat, genau zu definieren. Das heißt zum Beispiel bezüglich der thermischen Qualität: Wenn der Wintergarten beheizt und ganzjährig genutzt werden soll, dann ist klar, dass thermisch getrennte Profile oder Holz sowie eine Verglasung eingesetzt werden müssen, die den erforderlichen Wärmedämmwert haben.

Eine isolierte Bodenplatte und Einrichtungen zur Beschattung und Belüftung sind ein Muss wie auch eine ausgereifte Konstruktion aus zum Beispiel Aluminiumprofilen oder Holz. Aufgrund seiner exponierten Lage und der großen verglasten Flächen machen sich Temperatur- und Wetterschwankungen in einem Wintergarten erheblich schneller bemerkbar, als dies in einem herkömmlichen Innenraum der Fall ist. Aus diesem Grund ist die Kompetenz des Wintergarten-Fachbetriebs von zentraler Bedeutung. Wird ein Wintergarten nachträglich an ein Gebäude angebaut, dann werden auch die Formalitäten rund um den erforderlichen Bauantrag in der Regel vom WintergartenFachbetrieb übernommen.

Wertsteigerung der Immobilie

Über die Wahl einer sicheren Kapitalanlage wird besonders in den vergangenen Jahren viel spekuliert. Die Notwendigkeit größerer Eigeninitiative bei der Sicherung des Lebensstandards im Alter ist heutzutage in aller Munde und aus kaum einer Diskussion um die Zukunft der Renten wegzudenken. Aber welche ist die beste Strategie des Vermögensaufbaus und der Vermögenssicherung? Ein Wintergarten ist für eine solche Wertsteigerung der eigenen Immobilie geradezu prädestiniert. Von den Kosten her in überschaubarem Rahmen kann damit der vorhandene Wohnraum um einen ganzjährig nutzbaren »Sonnenplatz« erweitert und »veredelt« werden. Beabsichtigt man später, sein Haus zu verkaufen oder zu vermieten, ist ein Wohn-Wintergarten immer ein schlagkräftiges Plus, dass diesen exklusiven Raum aus der Menge unzähliger Angebote positiv hervortreten lässt. red/sig Ein Platz an der Sonne:  Mit einem Wintergarten steigt nicht allein die Wohnqualität Der Natur ganzjährig nahe sein
Infos: www.bundesverband-wintergarten.de