Startseite Nachrichten Wo in Achern 100 neue Parkplätze entstehen sollen

Wo in Achern 100 neue Parkplätze entstehen sollen

  • Andreas Cibis

12.03.2019 | Von einer gelungenen Raumplanung für den Bereich beim ehemaligen Feuerwehrhaus sprachen außer Jutta Römer (ABL) alle Fraktionssprecher in der Sitzung des Bauausschusses am Montag. Für den erkrankten Bürgermeister Stiefel erklärten OB Muttach und Tiefbauexperte Georg Straub, wie die Verwaltung die Wünsche der Räte aus der Dezembersitzung umgesetzt hat: Mehr Parkplätze und mehr Sicherheit waren gefordert.

Das Konzept wurden mit zwölf Jastimmen bei zwei Gegenstimmen (von der ABL) befürwortet. Jutta Römer sah in dieser Version eine Verschlechterung. Sie wollte eine größere Schulhof- und eine kleinere Parkfläche.

Geplant sind etwa 75 Parkplätze (mit Parkscheibe/Parkschein) zwischen den beiden Schulen, die nur von der Hauptstraße aus angefahren werden können (auch Lieferverkehr). Eine Zufahrt von der Kaiser-Wilhelm-Straße wird nicht möglich sein. Über diesen Parkplatz können dann auch die »Eltern-Taxis« fahren, die ihre Erst- und Zweitklässler zum Gebäude der heutigen Grundschule bringen. In Richtung H&M/C&A werden 20 Lehrer-Parkplätze eingerichtet, die abends und wochenends öffentlich sind. Dauerparker sind unerwünscht.

Über Wegweiser und Pflasterung sollen die unterschiedlichen Wege für Autos, Radler und Fußgänger klar markiert werden. Die Pläne sind laut Muttach mit den Schulleitungen und den Elternvertretern abgesprochen.

Fußweg zum Adlerplatz

Ein Fußweg zum Adlerplatz wird von allen Fraktionen gewünscht, die Stadt ist laut OB deswegen in Gesprächen mit den Grundstückseigentümern. Auf dem Achertalschulhof ist ein Platzhalter für eine mögliche Mensa eingeplant.

Der Baustart ist völlig offen, weil sich die Stadt in einem Rechtsstreit mit jener Firma befindet, die das alte Feuerwehrhaus abgerissen hat. Die Stadt wirft ihr vor, sulfathaltigen Gips ins Erdreich gebracht und damit für eine Verunreinigung gesorgt zu haben. Im März wird laut OB ein Gutachten erstellt, dann muss ein Gericht entscheiden, wer für die Entsorgung der Kontamination aufkommen muss.

Diese Verzögerung hat auch etwas Gutes, sagte Georg Straub. Die nach dem Umzug der Achertalschüler und dem Einzug der Grundschüler deutlich erhöhte Zahl der Kinder wurde somit bei der Schulhofplanung berücksichtigt.