Startseite News In Kappelrodeck gibt es jetzt einen Waldkindergarten
Bis zu 20 Plätze

In Kappelrodeck gibt es jetzt einen Waldkindergarten

  • Peter Meier

13.05.2019 | »Kinder haben ein natürliches Interesse daran, mit Neugier ihre Umwelt zu erfahren«, sagte Brigitte Vogler, Leiterin des Kindergartens St. Josef, dem die Gruppe des Waldkindergartens mit 20 Plätzen angegliedert ist. Von Anfang an waren als Erzieherinnen ihre Tochter Katharina und Anna-Lena Benz mit viel Herzblut dabei.

Behütet fühlen

Im Gespräch mit den Kindern wurde ausgehend von einem Vogelnest die Bedeutung der Geborgenheit verdeutlicht. Für die katholische Gemeinde als Träger sagte Pfarrer Georg: »So können wir uns alle auch bei Gott behütet fühlen, seine Hand hält uns fest.« Lieder gestaltete die Instrumentalgruppe aus Eltern und Erzieherinnen mit. 

Das Gebäude wird noch im Frühjahr mit einem Angebot von bis zu 20 Plätzen bezugsfertig sein, wenn die Firmen mitspielen. Laut Brigitte Vogler läuft das Projekt »Abenteuer Wald« in Zusammenarbeit mit der Waldjugend seit Jahren sehr gut, eine Kooperation mit dem Naturpark existiert auch.

Nun sei mit dem Waldkindergarten ein weiteres Sahnehäubchen der Betreuungseinrichtungen Kappelrodecks geschaffen worden, betonte sie. Schließlich biete die Natur den idealen Spielplatz für das soziale Lernen an der frischen Luft.  »Die Natur ist die beste Führerin des Lebens«, zitierte Bürgermeister Stefan Hattenbach den römischen Philosophen Cicero und erinnerte daran, dass die Idee eines Waldkindergartens im Sommer aufkam.

Die Waldjugend Kappelrodeck hatte ursprünglich den Plan, auf dem Platz mit ihrem Bauwagen ein Walderlebnishaus zu errichten. Angesichts der naturpädagogischen Ausrichtung der Kindergärten und den vielfachen Kooperationen habe es nahe gelegen, hier ein Gemeinschaftsprojekt zu realisieren, das von einer Kita-Gruppe und der Waldjugend genutzt werden kann.

Der Gemeinderat bewilligte 75 000 Euro für das Gebäude, ab dem kommenden Kindergartenjahr wird auch der Personalschlüssel aufgestockt. 

Abschließend verteilte Hattenbach an die Kinder Rosen, die sie ihren Müttern zum Muttertag schenken konnten. Pfarrer Schmitt erbat Gottes Segen für diese Einrichtung, das Gelände und alle, die sich hier fröhlichen einfinden.