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Gutach

Gutacher Ortsdurchfahrt wird in acht Bauabschnitten saniert

  • Archivfoto Claudia Ramsteiner

10.04.2019 | Das Regierungspräsidium Freiburg saniert in der Ortsdurchfahrt Gutach die B 33 zwischen Bahnübergang und Sägewerk Spathelf (wir berichteten gestern). Die Baumaßahme wird zwischen den Pfingst- und Sommerferien von 24. Juni bis 26. Juli umgesetzt und hat eine Vollsperrung für den überörtlichen Verkehr zur Folge, der großräumig umgeleitet werden muss. 

Das Regierungspräsidium teilte nun in einer Pressemitteilung mit, was genau gemacht wird und vor allem, welche Bauabschnitte wann geplant sind. Der vorhandene Fahrbahnbelag wird immer auf einer Länge von 300 bis 400 Meter auf elf Zentimetern Tiefe abgefräst. Danach wird der Asphaltbinder im jeweiligen Abschnitt mit einer Stärke von acht Zentimetern neu eingebaut. Die neue drei Zentimeter starke Deckschicht wird in zwei Teilabschnitten der Gesamtlänge eingebaut, heißt es in der Pressemitteilung. Sämtliche Einbauteile (Schächte, Schiebe und Randeinfassungen) werden entsprechend angepasst. Der »lärmarme Asphalt« soll eine Lärmminderung von im Mittel zwei Dezibel bringen.

Vollsperrung verhindert

Die Arbeitsschutzrichtlinien fordern für Bauarbeiten innerhalb einer Ortschaft bei einer Straßenbreite unter 8,50 Meter eine Vollsperrung. Da dies für eine so lange Gemeinde wie Gutach mit nur einer Hauptstraße eine große Herausforderung bedeutet, habe das Regierungspräsidium ein externes Büro für Sicherheits- und Gesundheitsschutz beauftragt, um eine Vollsperrung vermeiden zu können. Für Anlieger und Buslinienverkehr gibt es eine Ausnahmeregelung – mit Ampelregelung und Tempo 20. Lediglich an drei Samstagen am 29. Juni sowie am 13. und 20. Juli ist der Busverkehr und die Zufahrt zu einzelnen Grundstücken in den jeweiligen Abschnitten nicht möglich (siehe »Stichwort). 

Der Bauablauf sei so ausgearbeitet worden, dass eine möglichst hohe Ausnutzung der Zeiten erreicht werden kann. Bauzeit und Einschränkungen bleiben dadurch geringer, »springen« deshalb aber teilweise hin und her. »Die gesamte Bauzeit wird im Grunde durch die Aushärte- und Abkühlzeiten beim Einbau des Materials bestimmt. Diese sind nicht verkürzbar«, heißt es in der Pressemitteilung. Ebenso bestimmend für die Bauzeit sei die Tatsache, dass die Abschnitte nur 300 bis 400 Meter lang sein können. Nur bei dieser Länge könne bei einer Ampelanlage, die individuell geregelt wird, der Verkehr ungehindert fließen. Auch der Einsatz von mehr Personal ändere nichts an der Bauzeit.