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An Obersasbacher Straße

Endlich entstehen neue Bauplätze in Sasbach

  • Roland Spether

31.05.2019 | Die Erschließung durch die Firma Vogel-Bau soll im Kirchwegfeld bis Juli 2020 beendet sein, die Erschließungs- und Verfahrenskosten belaufen sich auf 2,85 Millionen Euro. Die Größe der Bauplätze liegt zwischen 330 und 800 Quadratmetern für Einzelhäuser und Doppelhaushälften sowie 1000 bis 5000 Quadratmeter für Mehrfamilienhäuser.

Seit 2012 wurde geplant und die Bauherren mussten lange warten. Bei seinem Amtsantritt 2018 waren noch vereinzelt Kaufverträge nicht abgeschlossen, berichtet Bürgermeister Gregor Bühler. »Seither ist viel passiert. Die STEG Stadtentwicklung hat sich quasi die Hacken wund gelaufen und auch die Verwaltung war mit der Umsetzung beschäftigt.« Die Kooperation zwischen der STEG, dem Büro RS Ingenieure und der Verwaltung habe bestens funktioniert. Es werde weiterhin die gemeinsame Aufgabe sein, einen Kompromiss zu finden, hinter dem alle stehen können, sagte der Bürgermeister. 

Anfang 2018 seien alle noch von einer sieben Meter hohen und 60 Meter langen Lärmschutzmauer ausgegangen, danach waren es 3,50 Meter auf 60 Meter und aktuell sehe die Planung keine Mauer mehr vor, was Kompromissbereitschaft aller Eigentümer und Nachbarn »zum Wohle der Gesamtgemeinde« zu verdanken sei.

Etwa 150 Anfragen

Dieses Neubaugebiet zwischen Oberdorf-, Erlenbad-, Obersasbacher und Zellerstraße sei mehr als zentrumsnahes Bauland für bis zu 250 (neue) Mitbürger. Bühler: »Es bedeutet für uns vor allem einen Lückenschluss zwischen Sasbach und Obersasbach und damit ein Zusammenwachsen als Gesamtgemeinde.« Der neue Gemeinderat werde die Vergabemodalitäten sowie den Kaufpreis für die 25 Gemeindeplätze festlegen. Für die gebe es derzeit etwa 150 Anfragen, der »Druck auf Bauland« bestehe weiterhin. 

Daniel Ruhnow von der STEG erinnerte an die Planungen und Entwicklungen seit 2012, damals war dort noch ein Nahversorger angedacht.

Da Sasbach derzeit keine Wohnbauplätze habe, schaffe das Baugebiet dringend benötigten Wohnraum für Familien. Das Gebiet sei im Flächennutzungsplan als geplante Wohnbaufläche verzeichnet und habe sich auch im Laufe der weiteren Untersuchungen (Artenschutz, Baugrund, Lärm, Hochwasser) als geeignet herausgestellt.

Die Zufahrt ins Gebiet führt über Zeller- und Obersasbacher Straße. Anschließend an die hohen Gebäude im Süden, entlang der Obersasbacher Straße, sollen zwei- bis zweieinhalbgeschossige Doppelhäuser angeordnet werden, nach Norden zur Grünzone hin soll die Bebauung dann auflockern. Dort sind Grundstücke für zwei- bis eineinhalbgeschossige Einzelhäuser vorgesehen. Zur gewerblich geprägten Bebauung im Osten gibt es eine Reihe bis zu dreigeschossiger Wohnungsbauten.